Hier ist kein Meer. Auch kein Sand. Oder
Gestein. Was uns immer wieder von der Bucht sprechen lässt, ist die Form. Es
ist die Form, wie hier das Gras wächst. Wir haben vieles unternommen, der Art,
wie es wächst, eine andere Richtung zu geben. Etwas Gleichmäßiges. Wir haben
versucht, den Bogen der Bucht aufzufüllen. Mit Gras. Wir ließen es von der
anderen Seite auf die Bucht zuwachsen. In sie hinein. Um etwas Ganzes zu haben.
Und die Bucht sich schließt. Die Bucht blieb. Was an sich kein Grund zur
Beanstandung wäre. Nur ist dies hier ein Spielfeld. Auf dem man nach
festgelegten Regeln spielt. Die Regeln sind einfach: Vier Spieler. Die
versuchen, einen Ball so im Feld zu platzieren, dass er für die Gegner
unerreichbar ist. Die Bucht jedoch mit ihrem Bogen macht das Spielfeld zu etwas
Unförmigem. Das Feld ist uneben. Und damit unbegreifbar. Weil es nicht griffig
ist. Die Bucht darin stellt eine Kante dar. Der Ball trifft oft auf die Kante.
Er springt ab. Er verspringt. Manchmal zerspringt er sogar. Kommt der Ball auf
die Kante, wird manchmal ein Spieler getroffen. Für ihn ist es das letzte
Spiel. Auf diesem Rasen. In der Bucht. Aber die Menschen, die dieses Spiel
sonst unter klaren, eindeutigen Bedingungen spielen (schon ein Leben lang - ohne
die Kante der Bucht), lieben diesen Platz. Sie lieben die Bucht. Sie kommen
gerne hierher. Und ihr Einsatz ist hoch. Der Bucht liegt auch immer eine
Verheißung zugrunde. Seit jeher: Dass sie Bucht wird. Und das Meer kommt.
Während man hier spielt. Dass das Wasser kommt. Und die Kante auf den Meeresboden
sinkt. Um dort von der Kante den Absprung zu wagen. In etwas. Das noch unter
dem Meer liegt.
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