Als sich aus dem Fenster schaute, griff der
Baum nach mir. Und zog mich hinaus. Schon stand ich in einer Astgabel. Und
kletterte weiter. Nach oben. Es war Winter. Das Laub dennoch sehr dicht. Wie
eine Säule, die mich umgab. Ich
versuchte, mich zu orientieren. Irgendwo musste doch mein Haus sein. Die Küche.
In der ich eben noch saß. Und die Straße. Mit der Hochbahn. Und ihrem Rattern.
Es war jedoch vollkommen still. Als ich den Wipfel erreichte und hinuntersah,
eröffnete sich ein Tal. Durchzogen von einem Strom. Der schon fast einem Meer
glich. Ich breitete die Arme aus. Und glitt hinunter. Weil ich sehr durstig war.
Als ich von dem Wasser trank, ging etwas mit mir vor. Ich sah ins Wasser. Und suchte nach meinem Spiegelbild. Dann erblickte
ich mich: Einen Kristall. Er steht jetzt in der Nähe des Fensters.
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