Durch Wände gehen.
Von Zimmer zu Zimmer.
Im vorletzten der Nacht begegnen.
Sie ist sanft. Und tut gut.
(ist jenseits des Zimmers doch immer Tag)
Ich untersuche den Raum.
Mit geschlossenen Augen. Mit geöffneten
Augen.
Es macht keinen Unterschied. In der Nacht.
Ich ertaste einen Tisch. Einen Stuhl. Einen
Schrank.
Mit Gestein darin.
Dann ist da etwas in der Form eines
Schalters.
Den ich nach unten drücke.
Auf der gegenüberliegenden Wand erscheint
eine Leuchtschrift: Von der Sehnsucht der Steine
Sie fließt auf mich zu. Sie strömt an mir
hoch.
Bis zu meinem Mund. Ich trinke sie.
Und gehe zum Schrank.
Das Gestein hat Augen. Wir sehen uns an.
Und ich spreche das erste Wort.
Das steinig klingt.
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